Donnerstag | 14.30 Uhr – 16.00 Uhr

K3: Gewerkschaften und Klimapolitik: Ist ein würdiger Übergang möglich?

Die Klimakrise ist eine Folge unseres Wirtschaftssystems. Deshalb müssen wir auch darüber diskutieren, wie und was wir arbeiten. Was heisst das für Gewerkschaften? Sind sie bereit, Industrieunternehmen für ihre klimaschädlichen Tätigkeiten zur Rechenschaft zu ziehen und Arbeiter*innen in neuen Sektoren zu organisieren? Wie könnte Arbeit in der Zukunft aussehen, die sozial gerecht & klimafreundlich ist? Hören Sie spannende Gedanken zu diesen Fragen von unseren Expert*innen.

Dr. Tadzio Müller, Rosa Luxemburg Stiftung | Tobias Kalt, Uni Kassel | Dore Heim, Zentralsekretärin SGB | Raum: Clubraum

D1: Digitalisierungsprozesse aus feministischer Perspektive: eine kritische Würdigung

Wie wirkt sich Digitalisierung auf die Organisation von Arbeit aus – verschiebt sich die Grenze zwischen bezahlter und unbezahlter (Care-)Arbeit? Welche Bedeutung kommt der Kategorie «Geschlecht» zu? Aus feministischer Perspektive fragen wir nach den Chancen, Risiken und wirkungsmächtigen Kompetenzen und erforschen innovative Praxen. Die Diskussion basiert auf einem Thesenpapier von WIDE Switzerland (Link)

Jelena Lenggenhager, WIDE Switzerland | Annemarie Sancar, WIDE Switzerland | Christa Wichterich, WIDE+, Deutschland | Raum: Fabriktheater

K2: Zug statt Flug

Trotz aller Bekenntnisse für eine effektive Klimapolitik wird immer mehr geflogen. In diesem Atelier widmen wir uns der Frage, wie der Flugverkehr eingedämmt werden kann. Welche politischen Massnahmen braucht es, um Alternativen zum Flug zu stärken? Was ist die Rolle der (ehemaligen) Staatsbetriebe in dieser Frage? Welche Strategien sollen verkehrspolitische Organisationen verfolgen?

Leitung: Greta Stieger (Projektleiterin «Zug statt Flug» umverkehR) | Referent*innen: Vertretende von Back-on-Track und Stay Grounded | Raum: Proberaum 2

K4: Demokratie auf dem Öko-Hof – Nachhaltigkeitseffekte demokratischen Wirtschaftens am Beispiel der solidarischen Landwirtschaft

Commons (Gemeingüter), deliberative Demokratie und solidarische Landwirtschaft – die Klammer, welche diese drei Bereiche umfasst: Nachhaltigkeit demokratischen Wirtschaftens, in Theorie und Praxis. Jeder Bereich wird 15min eingeführt, die restlichen 45min diskutieren Referent*innen und Publikum mit- und untereinander, im Hintergrund unterstützt durch interaktives digitales Stimmungsmonitoring.

Ursina Eichenberger, Gemüsekooperative ortoloco und Kooperationsstelle für solidarische Landwirtschaft (Solawi) | Michael Curran, Nachhaltigkeitsforscher (FibL, Forschungsinstitut für biologischen Landbau) | Lukas Peter, Käser (basimilch Genossenschaft) und Dozent (Uni SG) | Raum: Artists in Residence

A1: Wir sind die Wirtschaft! – Demokratische Praxis im Unternehmen

In ihren „34 Thesen” gibt die Denknetz-Arbeitsgruppe «Wirtschaftsdemokratie» Anregungen, wie eine demokratische Wirtschaft aussehen könnte. Wie funktionieret sie und welches sind die Herausforderungen im kapitalistischen Umfeld? Ausgehend von konkreten Beispielen selbstverwalteter Betriebe diskutieren wir, inwiefern Wirtschaftsdemokratie Lösungsansätze für eine menschengerechte Wirtschaft bietet.

Katharina Brandenberger, Mitglied der Geschäftsleitung, Genossenschaft Veloblitz | Martin Klöti, Geschäftsführer der Genossenschaft Glärnischtextil | Moderation: Christian Stocker, Denknetz-Arbeitsgruppe Wirtschaftsdemokratie | Johannes Wickli, Denknetz-Arbeitsgruppe Wirtschaftsdemokratie | Raum: Raum für Kinderkultur

W1: Wie stellen wir kritische Öffentlichkeit her?

Dieses partizipative Doppelatelier ist kritischen und konzernunabhängigen Medien gewidmet. Geplant ist ein Erfahrungsaustausch zwischen Medienschaffenden und NutzerInnen rund um die Fragen: Wie organisieren sich die Medienbetriebe, wie definieren sie ihre Inhalte, wie werden sie finanziert und was sind ihre publizistischen und gesellschaftlichen Ziele? Wo stehen Medi-um und Modell jeweils innerhalb der Medienlandschaft, im öffentlichen Diskurs? Wie stellen sie kritische Öffentlichkeit her – aus Sicht der einzelnen Medien, aber auch als Vertreter*innen einer Gesamtheit? Was können die vertretenen konzernunabhängigen Medien aus Sicht der Atelierteilnehmer*innen an Medium und Modell verbessern? Inwieweit können die vertretenen Medien zusammenarbeiten, wo ist eine Abgrenzung notwendig? Kurzum: Wie können kritische Medien langfristig eine grössere und breitere Öffentlichkeit schaffen?

Journal B | Neue Wege | Radio Lora | WOZ Die Wochenzeitung | tsüri.ch | Das Lamm Widerspruch | Republik | Megafon | Radio Rabe Weitere Medien sind angefragt | Raum: Aktionshalle | Doppelatelier bis 18.00 Uhr

Tageskasse

Der Vorverkauf der Dreitages-Pässe für Reclaim Democracy ist beendet. Ab jetzt können Eintritte direkt am Kongress an der Tageskasse gekauft werden:

Angebot an der Kasse am Donnerstag:

Dreitages-Pass für Normalverdienende: CHF 100.- Dreitages-Pass für Geringverdienende: CHF 40.-

Tageseintritte

CHF 50.- pro Tag für Nomalverdienende CHF 25.- pro Tag für Geringverdienende

Für TeilnehmerInnen, die ab 18.30 Uhr Tickets für die Plena kaufen, sind die Preise reduziert:

CHF 25.- für Normalverdienende CHF 10.- für Geringverdienende

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